Klötenköm bekommt Verstärkung und die bringt Bourbon mit. Spitzmund erweitert seine Eierlikör-Reihe um Klötenköm Whiskey. Während im Original Jamaika-Rum steckt, setzt die neue Variante auf US-Bourbon. Er macht fünf Prozent des fertigen Likörs aus. Insgesamt bringt es der Eierlikör auf 20 Prozent Alkohol. Die 0,5-Liter-Flasche kostet 19,99 Euro (UVP).
Was steckt im Klötenköm Whiskey?
An der Grundidee hält Spitzmund fest: viel Eigelb, cremige Konsistenz und keine Milch oder Sahne. Der Bourbon soll dem Eierlikör zusätzliche Noten von Vanille, Karamell und Eichenholz geben. Das ist zunächst die Geschmacksbeschreibung des Herstellers, selbst probiert haben wir die neue Abfüllung noch nicht. Optisch bleibt es bei der markanten Flasche mit Huhn auf dem Etikett, diesmal in einer dunklen Whiskey-Edition.
Der klassische Klötenköm hat sich längst einen Namen gemacht und wurde bei den World Liqueur Awards mehrfach ausgezeichnet. Die Bourbon-Version ist also weniger ein Neustart als ein ziemlich naheliegender Versuch, dem bekannten Eierlikör eine neue Richtung zu geben.
Warum wir bei dieser Neuigkeit hellhörig werden
Hendrik und ich haben eine ausgeprägte Schwäche für Eierlikör. Am liebsten trinken wir ihn ganz klassisch aus dem Schokobecher. Wir probieren uns durch alles, was wir in die Finger bekommen – nur beim diesjährigen Bar Convent Berlin war leider kein neuer Eierlikör dabei, der uns wirklich begeistert hätte. Einer unserer Dauerfavoriten bleibt der Ovum von Spiritus Rex.
Und ausgerechnet Klötenköm hat bei mir eine kleine Vorgeschichte: Für den stern habe ich früher bei einem Blindtest mit sechs Eierlikören mitgemacht. Sieger damals: Klötenköm. Dass Spitzmund nun eine Bourbon-Version nachlegt, können wir deshalb schlecht unter den Tisch fallen lassen. Auch sonst hat unsere Eierlikör-Neugier Spuren hinterlassen, etwa bei unserem Test der NORK-Liköre.
Ob die Whiskey-Variante dem Original Konkurrenz macht oder eher etwas für Bourbon-Fans ist, muss eine Verkostung zeigen. Und wer seinen Eierlikör lieber mixt, findet bei uns auch ein Rezept für den Snowball-Cocktail. Wobei wir bei dieser Neuheit erst einmal zum Schokobecher greifen würden.