Dust Cosmo: Giacosa bringt Spiralen auf den Cocktail

Farbige Pulver und eine Drehung des Glases: Giacosa 1815 in Florenz verziert Cocktails mit Spiralmustern. So funktioniert die Technik.
Inhalt

Die Florentiner Bar Giacosa 1815 setzt bei der Cocktailgarnitur auf Rotation. Wie PUNCH berichtet, zieht Bartender William Franci Linien aus farbigem Pulver auf den Schaum und dreht anschließend das Glas. So entstehen spiralförmige Muster – ganz ohne Spezialgerät. Franci nennt die Technik „Dust Cosmo“.

Beim ersten Versuch verwendete er Himbeer- und Kakaopulver. Die Garnitur kommt unter anderem beim Cosmo Negroni zum Einsatz. Die 2024 entwickelte Negroni-Variante enthält Cachaça und Himbeer-Tonka-Sirup. Auch der alkoholfreie Rossino erhält das Muster.

Entscheidend ist laut Franci ein trockener, luftiger Schaum, auf dem sich die Pulver bewegen können. Eiswürfel stören die ebene Oberfläche. Eine langsame, gleichmäßige Drehung ergibt ein geordnetes Spiralmuster; höheres Tempo lockert es auf. Auch Kaffeedrinks mit passender Schaumkrone eignen sich laut Franci. Wie Schaum ohne Ei entsteht, erklärt unser Interview über Vegg White.

Wie das aussieht, zeigt Mandy Naglich in ihrem Instagram-Video.

Dust Cosmo: Beim Drehen des Cocktailglases bilden farbige Pulver auf dem Schaum ein Spiralmuster.
Die Garniturtechnik in Bewegung. Animation: PUNCH. Vollständiges Video von Mandy Naglich auf Instagram.

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