Bei jamaikanischem Rum fängt das Herz der Rumgemeinde gleich ein wenig schneller an zu schlagen, vorallem wenn es um die lang gelagerten und in Fasstärke abgefüllten Single-Cask-Abfüllungen geht. Diese Abfüllungen kommen dann in kleinen Stückzahlen, teilweise unter 100 Flaschen, zu teils exorbitanten Preisen auf den Markt. Das möchte sich natürlich nicht jeder leisten und leider landen auch viele dieser Flaschen bei den Sammlern und Resellern im gut geschützten Schrank. Denn eine Wertsteigerung ist bei einigen Marken so gut wie sicher. Neben diesen Single Casks halten die Destillerien aber auch ihre Standardabfüllungen bereit. Sechs dieser Abfüllungen – und 3 unveröffentlichte Basis-Rums – durften wir im Rahmen der Worthy Park Masterclass verkosten. Die Masterclass wurde von der für RumBar und 1423 World Class Spirits zuständigen Markenbotschafterin Nina Vorster und Alexander Kong, dem Masterblender von Worthy Park, veranstaltet. Aber stellen wir erst einmal kurz die Destillerie Worthy Park kurz vor, anschließend schildern wir unsere Tasting-Notizen der einzelnen Worthy-Park-Abfüllungen.

Worthy Park – eine lange Geschichte

Zugegeben, wenn wir Jamaika hören denken wir zuerst an Hampden, danach an Appleton. Im Schatten dieser beiden stilbildenden jamaikanischen Destillerien hat sich jedoch in den letzten Jahren mit Worthy Park eine ernstzunehmende Konkurrenz entwickelt. Eine Konkurrenz, die zwar klassischen jamaikanischen Rum produziert, aber einige Dinge anders macht. Seit 2005 wird im Herzen von Jamaika eigenes Zuckerrohr angebaut, Melasse daraus hergestellt und anschließend destilliert und gelagert.

Bereits 1671 wurde die Worthy Park Farm im Tal von Luidas gegründet, der kommerzielle Zuckerrohranbau begann jedoch erst 1720. Der erste Rum wurde 1740 destilliert und damit vor allen anderen Destillerien der Insel. Man könnte also ohne Weiteres von der ältesten Destillerie Jamaikas sprechen. Wäre sie nicht aufgrund der Überproduktion von jamaikanischem Rum und dem damit verbundenen Preisverfall auf dem Weltmarkt 1962 von der „Spirits Pool Association of Jamaica“ geschlossen worden. 2005 kam es dann dazu, dass die Destillerie Worthy Park mit modernster Technik wiederbelebt wurde. Alte Brennapparaturen standen nicht mehr zur Verfügung, alles wurde neu beschafft. 2007 erfolgte die Einführung der Eigenmarke RumBar.

Jamaika Karte mit Destillerien
Quelle: Worthy Park

Eine der nachhaltigsten Destillen der Welt und das absolute Terroir der Region

Während in den meisten Destillen die Melasse aus allen möglichen Teilen der Welt zugekauft wird, verwendet man in Worthy Park ausschließlich den selbst angebauten Zucker. Dafür werden 20 verschiedene Sorten angebaut. Die Erntezeit ist zwischen Januar und Juli. Anschließend wird das Zuckerrohr in einer eigenen Mühle gepresst und die Melasse daraus hergestellt. Aktuell experimentiert man sogar mit frischem Zuckerrohrsaft als Basis für den Rum. Ein absolutes Novum auf der Insel. Aber dazu später mehr.

Anschließend erfolgt die Fermentation in sechs 88.000-Liter-Tanks. Es kommen zwei verschiedene Arten der Fermentation zum Einsatz. Für den sogenannten WPL (Worthy Park Light) wird die Melasse mit Zuchthefe für kurze 30 Stunden temperaturkontrolliert fermentiert. Diese Maische hat dann am Ende einen Alkoholanteil von 8-9%. Für die nicht temperaturkontrollierte Fermentation des WPE (Worthy Park Extra) Marks wird auf Zuchthefe verzichtet. In alter jamaikanischer Tradition übernehmen diese Aufgabe die umgebenden wilden Hefestämme, also alles das, was die Natur der Insel so hergibt. Dafür bekommen die Hefen 2-3 Wochen Zeit. Auf Dunder oder Muckpit wird bei Worthy Park verzichtet. Dadurch erreicht man keine Esterwerte wie zum Beispiel in Hampden oder Clarendon. Der Alkoholanteil der Maische beträgt am Ende 5-6%. Irgendwo dazwischen befindet sich noch das Mark WPM (Worth Park Medium).

Die Destillation erfolgt dann auf einer 18.000 Liter fassenden Pot Still aus dem Hause Forsyth. Am Ende des Destillationsvorgangs hat der klare Rum 85%. Das ist recht hochprozentig für eine Pot Still. Bei beiden Fermentationsarten benötigt der vollautomatisierte Destillationsvorgang 4-5 Stunden.

Pot Still Worthy Park
Quelle: Worthy Park

Das Aging erfolgt dann vorrangig in vorbelegten Ex-Bourbonfässern aus amerikanischer Weißeiche von Brown Foreman. In den letzten Jahren findet aber auch ein zweites Finish in Port-, Madeira-, Calvados- und Cognacfässern statt. Das Fasslager von Worthy Park ist verhältnissmäßig klein. Seit dem Beginn im Jahr 2005 wurden erst 10.000 Fässer Rum gereift.

Tasting – Standardabfüllungen/Limited Editions

Worthy Park Tasting Abfüllungen

RumBar Gold

Der RumBar Gold* besteht aus Minimum 4 Jahre alten Rums des Marks WPL, der in Ex-Bourbonfässern gelagert wurde. Die Abfüllung wurde 2014 auf den Markt gebracht und ist nicht gefiltert, gefärbt oder gezuckert. Abgefüllt wird er mit 40% ABV. Die 0,7 Liter Flasche kostet ungefähr 20€.

In der Nase begegnen uns zunächst eine Bourbonnote die von überreifen Bananen und Äpfeln umspielt wird. Zusätzlich finden sich noch Karamell, ein wenig Vanille und ganz zarte Holznoten.

Am Gaumen präsentiert sich der Rum mit funky Esternoten, wieder Bananen, süßen Vanillenaromen und ein wenig Keksteig. Der Rum wirkt etwas dünn, was man auch im nicht besonders langen Abgang spürt.

Für knapp 20 Euro bekommt man einen nicht übermäßig lang gelagerten ehrlichen Rum, mit dem man eigentlich nichts verkehrt machen kann. Perfekt als Einstieg in die Welt von Worthy Park und generell jamaikanische Rums. Dazu eine super Mixzutat, die eben nicht das eigene Budget sprengt. Ein paar Prozente mehr hätten hier sicher noch besser funktioniert. In der Relation zum Preis wiederum absolut nachvollziehbar.

– 68 von 100-

Worthy Park Single Estate Reserve

Diese Abfüllung ist das „Baby“ von Alexander Kong, wie er freudig verkündet. Der Worthy Park Single Estate Reserve* wurde 2017 auf den Markt gebracht. Die Lagerung über 6-10 Jahre erfolgt auch ausschließlich in Ex-Bourbonfässern. Abgefüllt wird er mit 45%. Er kostet ungefähr 45 Euro.

Dieser Rum zeigt sich in der Nase schon deutlich kräftiger mit Noten von fruchtigen Estern, die an Banane erinnern, Tabak, Rosinen, jungem Holz, etwas Klebstoff und Vanille. Dazu kommen auch wieder Bourbonaromen und ein Spur Gewürze.

Am Gaumen präsentiert er sich sehr klar und differenzierbar mit einem leicht cremigen Mundgefühl. Aromatisch finden wir wieder Banane, Whisky, kandierten Zucker und Ester, die sich aber sehr gut mit den Holzaromen verbinden. Dazu kommen schwarzer Pfeffer und Ingwer und ein wenig Muskat. Im Abgang kommt noch eine dezente Bitterkeit und Rauch hinzu. Insgesamt ist der Rum sehr trocken.

Der Worthy Park Reserve eignet sich sehr gut zum Purtrinken, ist aber auch noch nicht zu teuer um ihn auch in Drinks einzusetzen. In einem Mai Tai wird er sicher sehr gut funktionieren, haben wir aber noch nicht getestet. Im Vergleich mit der beispielsweise achtjährigen Abfüllung aus Hampden fällt das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Auch mit dieser Abfüllung kann man als Rumfreund eigentlich nichts verkehrt machen. Auch Whiskyliebhaber könnten ihre Freude daran haben.

– 78 von 100-

Worthy Park Special Cask Series Port

Beim Worthy Park Special Cask Series Port* handelt es sich um eine limitierte Version, die bereits auf dem deutschen Markt weitgehend vergriffen ist. Der Rum wurde 2010 mit dem Mark WPL destilliert und verbrachte anschließend 8 Jahre in Ex-Bouboncasks und anschließend noch einmal 2 Jahre in Ex-Portcasks. Die Abfüllung erfolgt ungefiltert mit 45%. Die Abfüllung kostet ungefähr 75 Euro.

Die Nase wirkt zunächst etwas sauer, mit einer ausgeprägten Rotweinaromatik, im Hintergrund finden wir auch etwas von der Whiskyaromatik des Reserve. Dann nehmen wir Karamell, Lakritz, Fassnoten, Zitrusfrüchte und wenige tropische Früchte wahr.

Am Gaumen dominieren ebenfalls zunächst die Beeren- und Rotweinaromen. Dann finden wir auch Gewürze wie Zimt und Vanille, Röstaromen, Tannine und zarte tropische Früchte. Der Abgang ist wieder sauer und erinnert mich ein wenig an schwarzen Tee mit einer Spur Zimt und Rotwein. Ein Aroma, das sicherlich nicht jedermanns Fall ist. Der Rum ist im Nachgang recht bitter und adstringierend.

Freunde des Portweins werden hier sicher auf ihre Kosten kommen, weil das zweite Fassfinish dem Rum einen markanten Stempel aufdrückt, aber leider einen Teil der Worthy-Park-Aromatik wegnimmt. Für meinen Geschmack ist der Rum ein wenig zu stark verdünnt und ein wenig zu sauer. Auch wenn man es inzwischen gewohnt ist, dass limitierte Editionen etwas teurer werden können, finde ich den Preis etwas zu hoch angesetzt.

– 76 von 100-

Worthy Park Special Cask Series Madeira

Auch diese Special Edition wurde 2010 mit dem Mark WPL destilliert. Anschließend verbrachte der Worthy Park Special Cask Series Madeira* 8 Jahre im Ex-Bourbon-Fass und zog dann für weitere 2 Jahre in ein Madeira-Fass um. Der Rum wurde auch mit 45% abgefüllt und vorher nicht gefiltert. Der Preis beträgt ungefähr 75 Euro.

In der Nase ist er sehr fruchtig und weniger sauer als der Portcask. Es finden sich Aromen von Kirschen und Limetten und tropische Früchte. Der Grundcharackter des Worthy Park ist deutlicher zu riechen. Junges Holz und eine leichte Nussigkeit ergänzen die Nase mit einer zusätzlichen Blumigkeit.

Am Gaumen kommt der Rum mit Aromen von roten Früchten und Rotwein an, dazu wieder die typische Banane und lackartige Ester. Er ist süßer als der Portcask und das Holz tritt mehr in Erscheinung. Leicht würzige Pfeffernoten runden den Rum ab. Im Abgang wirkt er jedoch ein wenig dünn, Toffee, rote Früchte und Holz bleiben zurück.

Insgesamt gefällt er mir etwas besser als der Portcask, jedoch nicht ganz so gut wie der Reserve. Mir gefällt, dass die Worthy-Park-Grundaromatik nicht so sehr überlagert wird wie beim Port-Cask-Finish. Ein paar Prozentpunkte mehr würden auch dieser Abfüllungen gut zu Gesicht stehen. Auch hier finde ich den Preis etwas zu hoch angesetzt.

– 77 von 100-

Worthy Park 109 Jamaica Rum

Bei diesem Rum handelt es sich um einen Blend aus 3 jährigem WPL und ungelagerten WPE. Die kräftige Farbe erhält er aus einem Färbemittel, das den Rum jedoch nicht süßt. Zumindest ist das die Aussage von Alexander Kong zu diesem Thema dazu gewesen. Abgefüllt wird er mit 54,5%. Der Preis beträgt ungefähr 30 Euro.

In der Nase ist der Rum anders als seine Vorgänger. Er ist kräftig und facettenreich. Ester, Holz- und Rauchnoten werden von tropischen Früchten, Schokolade und Demararazucker assistiert. Die Nase gefällt mir schonmal sehr gut.

Im Mund ist er trotz 54,5% und einer nicht langen Lagerung erstaunlich mild. Dunkle Schokolade, Malz, Lakritz und Holznoten geben den Ton an. Dazu finden sich überreife Banane, Ester und Kardamom. Der Abgang ist recht lang und wieder geprägt von Milchschokolade, Malz und Holznoten. Ganz zum Schluss wird es dann ein wenig bitter.

Für mich bisher die beste Abfüllung, vor allem für den Preis. Und weil wir den Rum auch schon in verschiedenen Cocktails kosten durften können wir ihn uneingeschränkt als Mixing-Rum, den man aber auch durchaus pur genießen kann empfehlen. Gehört in jede Homebar.

– 81 von 100-

RumBar Overproof

Der RumBar Overproof* war die erste Veröffentlichung von Worthy Park im Jahr 2007. Seit dem hat sich der Rum auf Jamaika zu einem wahren Gassenhauer entwickelt, der in allen Ecken der Insel getrunken wird. Er ist ein Blend aus drei Marques. Eine Flasche dieses Rums kostet ungefähr 23 Euro.

Der Rumbar gibt bereits in der Nase Vollgas und zeigt direkt was Jamaika zu bieten hat. Überreife Banane, Klebstoff, Zuckerrohr und grüne grasig-pflanzliche Aromen werden mir entgegen geschleudert. Den Alkohol nimmt man natürlich wahr, aber das wundert mich bei einem ungelagerten Rum mit 63% auch nicht.

Am Gaumen das gleiche Bild. Klebstoff, überreife Bananen, Zuckerrohr, Gras, Keksteig und florale Noten machen den Rum sehr funky. Ein schwerer Rum mit intensiven Aromen und einem öligen Mundgefühl. Der lange Abgang ist von den Ester- und Fruchtaromen geprägt.

Ein toller Mixrum und eine noch viel bessere Basis für Ansätze auf Rumbasis, wie zum Beispiel einem selbst gemachten Falernum. Zumindest wenn man einen kräftigen Jamaikaner sucht. Und für den Preis sowieso unschlagbar.

– 75 von 100-

Exklusive Tastingabfüllungen

WPL White

Das Mark WPL ist das am meisten produzierte Mark und ist die Basis der gelagerten Rumsorten. Für dieses Mark wird die Melasse 30 Stunden mit Zuchthefestämmen fermentiert. Durch diese sehr kurze Fermentation ensteht ein Estergehalt von 33 mg/Liter und ein Gesamtcongenersgehalt von 521 mg/Liter. Diese Abfüllung wurde mit 70% in die Flasche gebracht.

In der Nase ist der Rum sehr frisch und trotzdem intensiv und kräftig. Aromen von Gras, Heu, Banane und Zuckerrohr lassen mich fast schon an einen Agricole denken, wären da nicht noch die zusätzlichen an Politur erinnernden Klebstoffnoten. Insgesamt sind diese nicht so intensiv wie beim RumBar Overproof ausgeprägt. Hier macht sich das „softere“ Mark bemerkbar. Eine Menge Funk und Power ist aber definitv vorhanden.

Im Mund merkt man sofort den gesteigerten Alkoholanteil, nicht unbedingt weil der Rum stärker brennt, sondern weil direkt noch mehr Aromen auf der Zunge landen. Das Bild aus der Nase bestätigt sich auch am Gaumen. Grasig-frisch mit einem Hauch Olive, Banane, Zuckerrohr. Das alles kräftig und voll. Florale Noten, Tee und eine Nuance von Kakao ergänzen die Aromatik. Im Abgang kommen noch Pfeffer, Lösungsmittel und eine salzige Note hinzu.

Ein Rum, der vom Anfang bis zum Ende extrem fruchtig auftritt. Interessant, was ein paar Prozentpunkte mehr ausmachen.

– 83 von 100-

WPE White

Das Mark WPE wird überwiegend in Blends verwendet, aber auch gelagert. Velier brachte in der Vergangenheit zum Beispiel eine Abfüllung davon auf den Markt. Die Fermentationszeit beträgt 2-3 Wochen und es kommen wie bereits erwähnt wilde Hefen zum Einsatz. Diese lassen sich natürlich kaum steuern, dadurch ist die Fermentation deutlich risikoreicher, aber dafür aromatisch komplexer. Der Estergehalt dieser Abfüllung beträgt 990 mg/Liter, der Congenersanteil insgesamt 1390 mg/Liter. Auch diese Abfüllung kam mit 70% in die Flasche.

Die Nase ist sehr fruchtig, überreife Banane, Mango und etwas Apfel werden von Kleber und Lack intensiv umspielt. Eine leichte Würzigkeit finde ich noch im Hintergrund. Wo mich der WPE an einen Agricole erinnert, bin ich hier schon definitv eher bei einem Clairin.

Am Gaumen zeigt sich der Rum äußert komplex und erstaunlich gut ausbalanciert. Ölig schiebt sich der Rum durch den Mund, viele Ester und Lack ist neben Gras und tropischen Früchten präsent. Ich gebe noch ein paar Tropfen Wasser hinzu. Das öffnet meiner Meining nach den Rum ein wenig und lässt noch etwas Heu, Oliven und Aromen, die entfernt an junges Holz erinnern, in Erscheinung treten. Im Hintergrund finde ich dann noch ein paar Kräuter. Der Abgang ist lang und funky.

Im direkten Vergleich ist der WPE nochmal intensiver und auch noch mehr „Jamaika“, aromatisch hat mir aber der WPL ganz minimal besser gefallen.

-82 von 100-

WP Sonderabfüllungen

WPE – „Hidden Bottle“ German Rum Festival

Diese Abfüllung konnten wir glücklicherweise auf dem German Rum Festival 20201 kosten. Die „Hidden Bottle“ war gut versteckt unter dem Tresen verwahrt. Dabei handelt es sich um einen Rum, der nicht aus Melasse, sondern aus Zuckerrohrsaft destilliert wurde. Damit handelt es sich streng genommen um einen Agricole, nur das dieser hier anders als die Agricole nach Richtlinien der AOC nicht auf einer Column Still, sondern auf der Forsyth Pot Still destilliert wurde. Die Fermentationszeit beträgt 30 Stunden und es werden Zuchthefen eingesetzt. Zum Estergehalt wurden keine Angaben gemacht. Der Alkoholgehalt beträgt üppige 86,33%, der Rum wurde also unverdünnt abgefüllt. Weil wir diesen Rum nur kurz auf der Messe verkosten konnten folgt jetzt nur eine kurze Review und auch keine Punktebewertung

Wir haben ja mit einer Esterbombe gerechnet, die uns aufgrund des Alkoholanteils alles wegbrutzelt. Interessanterweise war das aber gar nicht der Fall. Viel mehr begegneten uns sehr schöne grasige und flore Aromen, dazu sehr viel frisches Zuckerrohr und das alles auch am Gaumen erstaunlich gut und mild trinkbar. Klar, der Rum hat Power und sehr viel Prozente, aber im Blind Tasting hätten wir beide nicht auf knapp 87% getippt. Aromatisch setzt sich der Rum deutlich von den anderen Worthy-Park-Abfüllungen ab. Nach der Purverkostung hatten wir noch das große Glück den Rum in einer Daiquiri kosten zu dürfen. Und was für eine tolle Daiquiri uns Fabian Hess da gemixt hat! So wünscht man sich das immer.

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