Rum Cocktail: Wipeout

Inhalt

Der Wipeout ist ein Rum Cocktail von Tyson Buhler aus dem Death & Co. in Denver, der mit dem super funktionierenden Flavor Pairing aus Ananas und Kaffee spielt.

Zutaten

  • 30 mlOverproof Rum
  • 15 mlJamaica Rum
  • 15 mlBlack Strap Rum
  • 45 mlAnanassaft
  • 22,5 mlColdbrew Konzentrat
  • 15 mlDemerarasirup
  • 15 mlZitronensaft
  • Muskatnuss
  • Ananasblätter

Zubereitung

Alle Zutaten außer der Muskatnuss im Shaker mit viel Eis kräftig shaken und in ein Longdrinkglas auf Crushed Ice abseihen. Muskatnuss darüberreiben und mit Ananasblättern garnieren.

Cold Brew Konzentrat

Zutaten

  • 85 gr.grob gemahlenen Kaffee
  • 350 mlWasser

Zubereitung

Das Wasser langsam durch einen Cold Dripper tropfen lassen. Alternativ Kaffee und Wasser in einem hohen Gefäß mit einem Tuch abdecken, 10 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen und durch einen Kaffeefilter abseihen.

Welche Rums kommen in den Drink?

Gerade bei den Overproof Rums ist die Auswahl mittlerweile sehr groß. Im Original wird der Plantation O.F.T.D verwendet, den wir für diesen Drink auch uneingeschränkt empfehlen können. Ebenso gut wird sicherlich auch der Pussers Rum funktionieren, dieser bringt dann eine Guyana Aromatik mit in den Drink. Ebenso können wir uns den noch käftigeren Ron Cristobal 151 vorstellen, von dem wir dann letztlich ein eine kleine Menge hinzugefügt haben um den Black strap Rum zu ersetzen. Dann vielleicht ein paar ml weniger als im Rezept.

Beim Jamaikaner greift der Erfinder auf den Smith & Cross zurück, der immer eine gute Wahl ist. Eher weniger Ester und ein paar Holznoten. Das passt bestimmt gut. Wir haben keinen Smith & Cross zu Hause und haben uns deswegen am Rumbar Overproof bedient. Der Rumbar hat zwar mehr Ester und lag nicht in einem Fass, das empfanden wir aber nicht als störend. Auch den Worthy Park 105 können wir uns sehr gut vorstellen, da auch dieser ein Färbemittel enthält.

Die schwierigste Zutat ist der Black Strap Rum, der angeblich aus einer bestimmten Melasse hergestellt wird. Ihm wird eine besondere Würze und eine ausgeprägte Kaffee- und Lakritzaromatik und eine Honigsüße nachgesagt. Ich selbst hatte noch keinen im Glas, weiß aber das einige Bartender darauf schwören. Der einzige mir bekannte Vertreter ist der Cruzan Black Strap Rum, der mittlerweile auch in Deutschland gut erhältlich ist. Dabei handelt es sich um einen eindeutig eingefärbten Rum von den Jungferninseln. Wir haben uns mit dem Mount Gay Black Barrel ausgeholfen. Dieser bringt zwar nicht die beschriebenen Kaffeearomen des Cruzan mit – und absolut keine Süße – dafür eine schöne Würze, etwas Rauch und die Kaffee- und Lakritznoten finden sich bereits im Ron Cristobal.

Cheers!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Suche schließen
↑
Schließen

Für Leute mit Geschmack

Wir servieren dir gut geschüttelte Newsletter-Inhalte rund um Barkultur, Spirituosen und das gepflegte Trinken.

Abbestellen geht immer. Aber dann verpasst du vielleicht den besten Rum deines Lebens.

Mit der Anmeldung willigst du ein, dass wir dir den Newsletter über Mailchimp schicken und auswerten, ob er geöffnet und welche Links angeklickt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner