Das Hamburger Le Lion ist die Geburtsstätte zahlloser Drinks. Der bekannteste ist natürlich der Gin Basil Smash von Barbetreiber Jörg Meyer höchstpersönlich, aber auch der La Boum, der Dark and Horny oder der Malve Royal erfreuen sich dort großer Beliebtheit. Mit dem Pacino Cocktail gibt es eine weitere Eigenkreation auf Rye-Basis, die ihr unbedingt probieren müsst.

Viele Cocktails sind nach historischen Personen benannt: Der Mary Pickford, Rob Roy, Bellini oder die Bloody Mary, um nur einige zu nennen. Die meisten Namenspaten sind längst tot. Doch gelegentlich kommen auch zeitgenössische Promis zu dieser Ehre – etwa beim Pacino Cocktail. Benannt ist er nach Schauspiel-Legende Al Pacino. Scarface, Der Pate, Carlito’s Way, Heat, An jedem verdammten Sonntag – ihr kennt ihn. Auf der Leinwand eine Rampensau, im echten Leben eher zurückgezogen und bescheiden. Was soll man sagen, das passt perfekt zu diesem Cocktail. 

Im Grunde ist es ein Whisky Sour im Mafia-Style.

Der Pacino ist ein Rye-Cocktail. Ein neuer Drink, kreiert von Simon Köster aus dem Le Lion Bar de Paris in Hamburg. Simon hatte gleich zwei Inspirationen für den Drink: Der Blinker-Cocktail, ein Rye Sour mit Grapefruitsaft und etwas Frucht (im Original Himbeere). Auf dieser Struktur hat Simon etwas herumgebrütet. Dann sah er ein Foto von Al Pacino, wie er Grapefruit-Saft mit Campari trank (das muss ich unbedingt mal probieren). Beides wollte er miteinander verbinden. Etwas Feinschliff und zack – fertig war der Pacino Cocktail.

Ein wunderbarer Drink, süffig und komplex, nicht zu stark und nicht zu schwach, herb und trotzdem gefällig. Definitiv eine Nachmix-Empfehlung!

Rezept Pacino Cocktail

  • 50 ml Jim Beam Rye Pre-Prohibition Style
  • 15 ml Crème de Cassis (Gabriel Boudier)
  • 7,5 ml Rohrzucker monin
  • 7,5 ml Campari
  • 20 ml frischer Limettensaft
  • 15 ml frischer (pinker) Grapefruit-Saft
  • 2-3 Dash/Spritzer einer Salz-Lösung

Alle Zutaten mit viel Eis shaken und doppelt in einen gefrosteten Tumbler abseihen.

Wahl des Rye Whisky

Bei der Wahl des Rye Whiskys ist man natürlich flexibel. Jörg Meyer verwendet den Jim Beam Rye Pre-Prohibiton Style, den er als “wirklich guten Rye” bezeichnet. Die Flasche sehe ich häufig in Bars, es ist einfach sehr gute Standardqualität. Mit 40 Volumenprozent passt er wunderbar in solche Drinks. Aber natürlich haben auch andere Rye-Hersteller schöne Flaschen, egal ob Stork*, Kyrö* oder Stauning* – wenn ihr einen Rye mit mehr Umdrehungen habt, passt das Rezept einfach entsprechend an.

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Eine gute Alternative zum Cassis von Gabriel Boudier ist von Dwersteg. 

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Pinky Grain

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