Das sind die 20 besten Cocktails der Welt – Update 2026

Difford's hat die 100 besten Cocktails der Welt gekürt. Wir stellen euch die 20 besten Drinks ausführlich vor.

Inhaltsverzeichnis

Welches Getränk soll es als Nächstes sein? Diese Frage beantwortet jedes Jahr das renommierte internationale Cocktail-Kompendium “Difford’s Guide”, indem es die 100 beliebtesten Drinks der Welt kürt. Das Ranking basiert auf harten Fakten: Datenbank-Abrufen, Suchmaschinen-Statistiken und den Karten der besten Bars weltweit.

Wir haben unseren Guide für euch aktualisiert! Hier sind die aktuellen Top 20 – mit Überraschungen, Klassikern und den wichtigsten Rezepten zum Nachmixen.

Platz 20: Cosmopolitan 

Der Pink-Power-Drink der späten 90er ist zurück – und zwar ohne Ironie. Nach Jahren im Schatten von “Sex and the City”-Klischees haben Bars weltweit den Cosmo rehabilitiert: sauber gemixt, mit guter Balance zwischen süß und sauer, ist das ein verdammt guter Cocktail.

Rezept Cosmopolitan

  • 45 ml Zitronenwodka (oder normaler Wodka)
  • 15 ml Cointreau / Triple Sec
  • 30 ml Cranberrysaft
  • 15 ml Limettensaft
  • Orangenzeste

Zubereitung: Mit Eis shaken, in gekühlte Coupette fein abseihen, Orangenzeste ausdrücken und ins Glas geben.

Platz 19: Daiquiri

Drei Zutaten, null Ausreden: Rum, Limette, Zucker. Wenn der Rum gut ist und die Limette frisch, ist das ein Weltklasse-Drink. Wenn nicht: traurig. Der Daiquiri rutscht von Platz 16 (2024) auf Platz 19 – was vor allem zeigt, wie hart umkämpft die Top 20 mittlerweile sind. Difford’s empfiehlt übrigens einen kleinen Twist: ein paar Tropfen Bitter und etwas Wasser bringen zusätzliche Komplexität.

Rezept Daiquiri

  • 50 ml weißer Rum
  • 15 ml Limettensaft
  • 10 ml Zuckersirup
  • 8 Tropfen Bitter (optional)
  • 7,5 ml Wasser (optional)

Zubereitung: Mit Eis shaken, in eine gekühlte Coupette fein abseihen.

Platz 18: Old Fashioned

Der Ur-Cocktail schlechthin: Whiskey, Zucker, Bitters, Eis. Fertig. Klingt einfach – ist es auch, wenn man’s kann. Der Old Fashioned klettert von Platz 24 (2024) auf Platz 18 und zeigt damit, dass die Renaissance des “richtigen” Trinkens weitergeht. Entscheidend: gutes Eis (große Würfel!), nicht zu viel Zucker, und die Orangenzeste mit Gefühl – auspressen, nicht ertränken.

Rezept Old Fashioned

  • 60 ml Bourbon oder Rye Whiskey
  • 1 Zuckerwürfel (oder 10 ml Zuckersirup)
  • 3 Dashes Angostura Bitters
  • Orangenzeste
  • optional: 1 Dash Orange Bitters

Zubereitung: Zucker und Bitters im Glas verrühren (bei Sirup direkt mit Whiskey mischen), großen Eiswürfel dazu, Whiskey eingießen, kurz rühren. Orangenzeste über dem Glas ausdrücken und ins Glas geben.

Platz 17: Singapore Sling

Singapurs Nationalcocktail – und ein Drink, bei dem sich die Geister scheiden. Das Original vom Raffles Hotel ist eine komplexe, mehrstufige Angelegenheit mit Gin, Cherry Brandy, Bénédictine, Cointreau und diversen Säften. In vielen Bars wird daraus leider ein zu süßer Fruchtpunsch. Richtig gemacht, ist der Singapore Sling allerdings ein eleganter, ausbalancierter Longdrink mit Tiefe. Der Drink steigt von Platz 37 (2024) auf Platz 17 – ein beachtlicher Sprung, der zeigt, dass das Interesse an klassischen Tiki- und tropischen Drinks weiter wächst.

Rezept Singapore Sling (klassischer Stil)

  • 30 ml Gin
  • 15 ml Cherry Brandy
  • 7,5 ml Bénédictine
  • 7,5 ml Cointreau
  • 10 ml Grenadine
  • 120 ml Ananassaft
  • 15 ml Limettensaft
  • 1 Dash Angostura Bitters

Zubereitung: Alle Zutaten mit Eis im Shaker kräftig shaken, in ein Highball-Glas auf frisches Eis abseihen. Mit Ananas und Kirsche garnieren.

Platz 16: Corpse Reviver No. 2

Der Name sagt alles: Ein Drink, der Tote wieder zum Leben erweckt – zumindest laut Harry Craddock aus dem legendären Savoy Cocktail Book von 1930. Der Corpse Reviver No. 2 ist ein Equal-Parts-Cocktail aus Gin, Lillet Blanc, Cointreau und Zitronensaft, mit einem Hauch Absinth für die mystische Note. Frisch, kräutrig, leicht bitter – und erstaunlich elegant. Der Drink macht einen massiven Sprung von Platz 34 (2024) auf Platz 16, was zeigt, dass die Bar-Welt ihr Herz für klassische, anspruchsvolle Pre-Prohibition-Drinks wiederentdeckt hat.

Rezept Corpse Reviver No. 2

  • 22,5 ml Gin
  • 22,5 ml Lillet Blanc (oder Cocchi Americano)
  • 22,5 ml Cointreau / Triple Sec
  • 22,5 ml Zitronensaft
  • 1 Barlöffel Absinth (oder Pastis)

Zubereitung: Alle Zutaten mit Eis kräftig shaken, in eine gekühlte Coupette fein abseihen. Craddock’s Warnung: „Vier davon in schneller Folge eingenommen, werden die Leiche wieder zum Leben erwecken.“

Platz 15: Paper Plane

Der Paper Plane ist ein Modern Classic, der fast immer funktioniert: bittersüß, zitrisch, leicht kräutrig. Ein Drink, der im “Vier-Zutaten-Universum” erstaunlich viel Tiefe hinbekommt. Kreiert 2008 von Sam Ross (ja, der auch den Penicillin erfunden hat), ist der Paper Plane die perfekte Balance aus Bourbon, Aperol, Amaro Nonino und Zitronensaft. Die rostrote Farbe und der bittersüße Geschmack sind sein Markenzeichen. Der Drink rutscht leicht von Platz 13 (2024) auf Platz 15, bleibt aber fest in den oberen Rängen verankert.

Rezept Paper Plane

  • 25 ml Bourbon
  • 25 ml Aperol
  • 25 ml Amaro Nonino
  • 25 ml Zitronensaft

Zubereitung: Mit Eis shaken, in eine Coupette abseihen.

Platz 14: Paloma

Tequila plus Grapefruit gleich Sommer im Glas. Mexikos Antwort auf die Frage “Was trinke ich, wenn’s heiß ist und die Margarita zu aufwendig?” Die Paloma hält stabil ihre Position auf Platz 14 (wie auch schon 2024). Entscheidend ist die Grapefruit-Komponente: Entweder frisch gepresster Saft oder eine gute Grapefruit-Limonade – und immer mit einer Prise Salz, die alles zusammenzieht und den Drink von “nett” zu “verdammt gut” hebt.

Rezept Paloma (frisch)

  • 50 ml Tequila Blanco
  • 12,5 ml Limettensaft
  • 25 ml frischer Grapefruit-Saft
  • 7,5 ml Agavensirup
  • 50 ml Pink Grapefruit Soda (oder Sprudelwasser)
  • Prise Salz

Zubereitung: Tequila, Säfte, Sirup und Salz kurz mit Eis shaken, in ein Highball-Glas auf Eis abseihen, mit Soda auffüllen, kurz umrühren. Salzrand optional.

Platz 13: Jungle Bird

Bitter, tropisch, überraschend komplex – der Jungle Bird ist der Tiki-Drink für Leute, die es nicht zu süß mögen. Dunkler Rum trifft auf Ananas und Limette, während Campari dem Ganzen einen bitteren Kick verpasst, der den Drink aus der Zucker-Falle rettet. Kreiert wurde er in den 1970ern im Kuala Lumpur Hilton, aber erst in den letzten Jahren hat ihn die internationale Bar-Szene richtig entdeckt. Der Jungle Bird rutscht von Platz 9 (2024) auf Platz 13 – trotzdem ein beeindruckender Erfolg für einen Drink, der 2021 noch auf Platz 32 stand.

Rezept Jungle Bird

  • 45 ml dunkler Rum (am besten Jamaican Style)
  • 15 ml Campari
  • 45 ml Ananassaft (frisch!)
  • 15 ml Limettensaft
  • 12,5 ml Zuckersirup

Zubereitung: Mit Eis shaken, auf frisches Eis oder Crushed Ice ins Glas abseihen. Ananas und Minze nach Laune

Platz 12: Whiskey Sour

Klassiker mit großem Hebel: frischer Saft, gute Balance, optional Eiweiß – dann wird’s cremig und elegant statt „zitronig-laut”. Der Whiskey Sour klettert von Platz 17 (2024) auf Platz 12 und zeigt damit, dass die Sour-Familie insgesamt an Boden gewinnt. Der Trick liegt im Detail: Wer Eiweiß oder Aquafaba nutzt, bekommt diese samtige Textur und den stabilen Schaum, der den Drink von solide zu großartig hebt. Und wer mag, gibt noch ein paar Tropfen Angostura obendrauf – sieht gut aus, schmeckt besser.

Rezept Whiskey Sour

  • 60 ml Bourbon oder Rye Whiskey
  • 30 ml Zitronensaft
  • 20 ml Zuckersirup (je nach Süße anpassen)
  • 3 Dashes Angostura Bitters
  • ein halbes Eiweiß (oder 15 ml Aquafaba)

Zubereitung: Erst ohne Eis „dry shaken” (für den Schaum), dann mit Eis shaken, in ein Glas auf Eis abseihen. Optional Bitter-Drops obenauf für die Optik.

Platz 11: Naked & Famous

Vier gleiche Teile, lachsfarbene Optik, ein geniales Zusammenspiel aus Mezcal-Rauch und Kräuternoten. Der Naked & Famous, kreiert 2011 von Joaquín Simó in New York, ist ein Contemporary Classic, der auf der Equal-Parts-Formel aufbaut – und zeigt, wie gut Mezcal, Aperol, Yellow Chartreuse und Limette miteinander harmonieren können. Allerdings macht der Drink einen deutlichen Rückschritt: von Platz 3 (2024 und 2023) auf jetzt Platz 11. Trotzdem: Wer ihn noch nicht probiert hat, sollte das nachholen – es ist einer der besten modernen Drinks der letzten 15 Jahre.

Rezept Naked & Famous

  • 22,5 ml Mezcal
  • 22,5 ml Aperol
  • 22,5 ml Yellow Chartreuse
  • 22,5 ml Limettensaft

Zubereitung: Mit Eis shaken, in eine Coupette abseihen

Platz 10: Manhattan

Elegant, stark, zeitlos. Und ein super Indikator, ob eine Bar ihr Handwerk beherrscht: Wenn Vermouth alt ist, schmeckt’s wie Staub im Sakko. Der Manhattan klettert von Platz 12 (2024) auf Platz 10 – und damit zurück in die Top 10, wo er 2021 schon einmal auf Platz 7 stand. Difford’s fasst hier die Varianten „Sweet” und „Perfect” Manhattan zusammen (kaum jemand trinkt Dry Manhattans). Der Trick: guter Vermouth, frisch angebrochen, und sauberes Rühren statt hektisches Shaken. Ein Manhattan lebt von seiner seidigen Textur.

Rezept Manhattan

  • 45 ml Bourbon
  • 15 ml Rye Whiskey
  • 30 ml roter Vermouth (süß)
  • 1 Dash Angostura Bitters (oder Aromatic Bitters)

Zubereitung: Mit Eis rühren (nicht shaken!), in eine Coupette abseihen. Cocktailkirsche oder Zitronenzeste – je nach Vorliebe

Platz 9: Picante de la Casa (Spicy Margarita)

Scharf, frisch, Koriander – und der Beweis, dass Cocktail-Trends manchmal einfach bleiben, weil sie funktionieren. Der Picante de la Casa, auch bekannt als Spicy Margarita, rutscht von Platz 6 (2024 und 2023) auf Platz 9, bleibt aber fest in den Top 10 verankert. Das ist beachtlich für einen Drink, der erst 2020 als Neueinsteiger auf Platz 20 startete. Die Kombination aus Reposado Tequila, Limette, Agave und frischer Chili (plus Koriander!) trifft offenbar weltweit einen Nerv – vermutlich, weil der Drink genau das liefert, was viele an der klassischen Margarita vermissen: Charakter und Komplexität.

Rezept Picante de la Casa (Homebar-Version)

  • 60 ml Reposado Tequila
  • 30 ml Limettensaft
  • 20 ml Agavensirup
  • 1 Chilischeibe (vorsichtig dosieren!)
  • 3 Stiele Koriander

Zubereitung: Chili kurz im Shaker andrücken, alle Zutaten mit Eis kräftig shaken, fein abseihen (doppelt, damit keine Koriander- oder Chili-Stückchen im Glas landen). Optional mit Chilischeibe garnieren

Platz 8: Espresso Martini

Ein Kaffee-Cocktail, der weltweit nicht totzukriegen ist. Dick Bradsells stimulierender Klassiker hält seine Position auf Platz 8 (wie auch schon 2024), nachdem er 2023 noch auf Platz 5 und 2022 auf Platz 4 stand. Wichtig: guter Espresso, kalt genug, kräftig genug – und nicht mit Zucker erschlagen. Pro-Tipp von Difford’s für den perfekten Espresso Martini: Eine Variante mit Grappa statt Wodka bringt noch mehr Tiefe und Komplexität. Die wahre Popularität des Drinks ist übrigens noch höher als Platz 8 vermuten lässt – die Seitenaufrufe verteilen sich auf zahlreiche Varianten.

Rezept Espresso Martini

  • 45 ml Wodka (oder Grappa für mehr Tiefe)
  • 30 ml frischer Espresso (abgekühlt)
  • 20 ml Kaffeelikör (z.B. Kahlúa oder Mr Black)
  • optional: Prise Salz

Zubereitung: Sehr hart shaken (für den stabilen Schaum!), in eine Coupette abseihen, mit 3 Kaffeebohnen garnieren.

Platz 7: Amaretto Sour

Der Sweet-Spot zwischen Dessert und ernsthaftem Sour. Wenn du Eiweiß oder Aquafaba nutzt, wird’s samtig – und plötzlich versteht man den Hype. Der Amaretto Sour ist der erste Absteiger in den Top 10: runter von Platz 4 (2024 und 2023) auf jetzt Platz 7. Trotzdem bleibt er ein moderner Klassiker, vor allem in der verbesserten Morgenthaler-Version mit einem Schuss Bourbon, der dem Drink mehr Rückgrat gibt. Difford’s aggregiert die Traffic-Zahlen vom klassischen und vom Morgenthaler Amaretto Sour – was zeigt, dass die Bar-Welt mehrheitlich die erwachsenere Variante bevorzugt.

Rezept Amaretto Sour (mit Struktur)

  • 60 ml Amaretto
  • 30 ml Zitronensaft
  • 1 Dash Angostura Bitters
  • optional: 20 ml Bourbon (macht’s erwachsener, Grüße an Jeffrey Morgenthaler)
  • optional: 15 ml Eiweiß oder Aquafaba

Zubereitung: Erst ohne Eis „dry shaken” (für den Schaum), dann mit Eis shaken, in ein Glas abseihen. Optional Bitter-Drops obenauf für die Optik

Platz 6: The Last Word

Gleiche Teile, große Wirkung: Gin, Chartreuse, Maraschino, Limette. Schmeckt wie ein grünes „Aha”. Der Last Word, ein Klassiker aus dem Jahr 1916, setzt seine beeindruckende Klettertour fort: von Platz 7 (2024) über Platz 8 (2023) auf jetzt Platz 6. Damit hat der Drink einen langen Weg hinter sich – 2019 stand er noch auf Platz 29, 2021 auf Platz 26. Die spektakuläre Renaissance zeigt, wie sehr die moderne Bar-Szene komplexe, kräutergewürzte Equal-Parts-Cocktails schätzt. Der grüne Chartreuse macht hier den Unterschied: intensiv, fast meditativ, und definitiv nichts für Leute, die’s süß und einfach mögen.

Rezept The Last Word

  • 25 ml Gin
  • 25 ml grüner Chartreuse
  • 25 ml Maraschino-Likör
  • 25 ml Limettensaft

Zubereitung: Mit Eis shaken, in eine Coupette abseihen. Optional mit Cocktailkirsche garnieren

Platz 5: Mai Tai

Der Mai Tai ist Tiki-Legende und Rum-Prüfstein. Der Trick: ein guter Rum-Blend, nicht zu süß, Orgeat ernst nehmen. Der Mai Tai klettert von Platz 11 (2024) auf Platz 5 – ein beachtlicher Sprung, der zeigt, dass Tiki-Drinks endgültig aus der Nische raus sind. Trader Vic’s Original-Rezept von 1944 ist dabei alles andere als ein süßer Fruchtpunsch: Es lebt von der Balance zwischen gelagertem Rum, frischer Limette, Orange Curaçao und Orgeat (Mandelsirup). Wer den Mai Tai nur als Urlaubs-Slush kennt, sollte ihn unbedingt mal richtig probieren – am besten in einer Bar, die Tiki ernst nimmt.

Rezept Mai Tai (klassischer Stil nach Trader Vic)

  • 60 ml gelagerter Rum (idealerweise ein Blend aus jamaikanischem und Rhum Agricole)
  • 15 ml Orange Curaçao
  • 22,5 ml Limettensaft
  • 10 ml Orgeat (Mandelsirup)
  • 7,5 ml Zuckersirup
  • 5 ml dunkler Rum (als Float)

Zubereitung: Alle Zutaten außer dem dunklen Rum mit Eis shaken, auf Crushed Ice in ein Glas abseihen, dunklen Rum vorsichtig obenauf geben. Mit Minze und Limette garniere

Platz 4: Margarita

Mexiko bleibt ein Dauerbrenner. Und die Margarita ist der Klassiker unter den Tequila-Drinks – und je nach Bar entweder göttlich oder zuckrig-traurig. Bleib bei frischer Limette und sauberer Balance. Die Margarita klettert von Platz 10 (2024) auf Platz 4 – ein beeindruckender Aufstieg, der allerdings mit einem Hinweis kommt: Die wahre Popularität wird oft unterschätzt, da sich die Klicks auf unzählige Varianten verteilen, von der Tommy’s Margarita über Frozen bis Spicy. Difford’s betont, dass die Margarita 2021 sogar auf Platz 2 stand, als die Tommy’s-Variante noch mitgezählt wurde. Ein Drink, der definitiv mehr verdient hat als seinen Ruf als Spring-Break-Getränk.

Rezept Margarita (on the rocks)

  • 45 ml Tequila Blanco
  • 22,5 ml Triple Sec oder Cointreau
  • 22,5 ml Limettensaft
  • optional: 5–10 ml Agavensirup (je nach Süße-Präferenz)
  • 2 Tropfen Salzlösung (oder Salzrand)

Zubereitung: Alle Zutaten mit Eis shaken, in ein Glas auf frisches Eis abseihen. Salzrand nur, wenn du’s wirklich willst – viele Bars übertreiben hier.

Platz 3: Vieux Carré

Der Geist des alten New Orleans. Und komplexer als er aussieht: Whiskey, Cognac, Vermouth, Kräuterlikör, Bitters. Ein Drink für „noch einen – aber langsam”. Der Vieux Carré macht einen beeindruckenden Sprung von Platz 5 (2024) über Platz 10 (2023) auf jetzt Platz 3 – und setzt damit seine spektakuläre Klettertour fort. 2018 stand der Drink noch auf Platz 27. Kreiert wurde er in den 1930ern in der Carousel Bar des Hotel Monteleone in New Orleans, und er vereint das Beste aus zwei Welten: amerikanischen Rye Whiskey und französischen Cognac, abgerundet mit süßem Vermouth, Bénédictine und zwei Sorten Bitters. Ein Drink für Leute, die Manhattan und Sazerac mögen – und bereit sind für den nächsten Level.

Rezept Vieux Carré

  • 22,5 ml Rye Whiskey
  • 22,5 ml Cognac
  • 22,5 ml roter Vermouth (süß)
  • 10 ml Bénédictine
  • 1 Dash Angostura Bitters
  • 1 Dash Peychaud’s Bitters

Zubereitung: Alle Zutaten mit Eis rühren (nicht shaken!), auf Eis in ein Tumblerglas abseihen. Mit Zitronenzeste garnieren.

Platz 2: Gin Basil Smash

Hamburg, Digga. Jörg Meyer und der Löwe haben hier einen Drink gebaut, der weltweit angekommen ist: grün, süffig – aber mit genug Wumms, damit’s nicht zum Kräuterwasser wird. Durch seine Frische ein absoluter Publikumsliebling weltweit. Der Gin Basil Smash hält stabil seinen zweiten Platz – und das nun schon das dritte Jahr in Folge. 2022 stand er noch auf Platz 3, und 2016 war er auf Platz 33. Eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte für einen Drink, der 2008 in der Le Lion Bar in Hamburg kreiert wurde und mittlerweile auf praktisch jeder ernstzunehmenden Cocktail-Karte weltweit zu finden ist. Der Beweis: Manchmal reichen drei Zutaten und eine gute Idee.

Rezept Gin Basil Smash

  • 60 ml Gin
  • 22,5 ml Zitronensaft
  • 15 ml Zuckersirup eine ordentliche Hand Basilikum (ca. 12 Blätter mit Stiel)

Zubereitung: Basilikum leicht im Shaker andrücken (nicht zerstampfen!), alle Zutaten mit Eis kräftig shaken, doppelt abseihen (damit keine Basilikum-Stückchen im Glas landen), eiskalt servieren.

Platz 1: Porn Star Martini

Zum elften Jahr in Folge ganz oben bei Difford’s: süß, fruchtig, vanillig – und durch das Champagner-Sidecar so etwas wie ein Party-Ritual. Der Porn Star Martini ist und bleibt der unangefochtene Champion der Cocktail-Welt, zumindest was die Popularität angeht. Kreiert 2002 von Douglas Ankrah in London, hat sich der Drink trotz seines provokanten Namens (der übrigens von einem Besuch in einem Gentlemen’s Club inspiriert wurde) weltweit durchgesetzt. Die Kombination aus Vanille-Wodka, Passoa, Passionsfrucht und dem separat servierten Champagner-Shot macht ihn zum Instagram-freundlichsten Drink der Barwelt – und wenn er gut gemacht ist, durchaus zu einem ernstzunehmenden Cocktail.

Rezept Porn Star Martini

  • 2 Passionsfruchthälften (eine für den Drink, eine als Garnitur)
  • 60 ml Wodka (idealerweise Vanille-Wodka)
  • 15 ml Passoa (Passionsfrucht-Likör)
  • 15 ml Vanille-Sirup
  • 15 ml Limettensaft
  • 60 ml Champagner oder Prosecco (separat serviert)

Zubereitung: Das Fruchtfleisch einer Passionsfrucht in den Shaker geben, alle Zutaten außer dem Champagner mit Eis kräftig shaken, in eine Coupette abseihen. Champagner separat in einem kleinen Glas servieren, die zweite Passionsfrucht-Hälfte auf dem Cocktail platzieren.

FAQ zu den besten Cocktails der Welt

Was sind die „besten Cocktails der Welt“ wirklich?

Bei Difford’s sind es die beliebtesten bzw. meistgeklickten Drinks der Difford’s-Datenbank – also ein Popularitäts-Ranking, kein Jury-Tasting.

Warum sind so viele „moderne Klassiker“ dabei?

Weil sich Bartrends globalisieren: Drinks wie Naked & Famous, Paper Plane, Picante de la Casa sind auf sehr vielen Karten gelandet – und werden entsprechend häufig gesucht. 

Welche Drinks sind am besten für eine kleine Homebar?

Mit wenig Flaschen kannst du sehr viel abdecken, wenn du diese „Baukasten-Drinks“ kannst:
Daiquiri (Rum + Limette + Zucker)
Margarita (Tequila + Orange + Limette)
Negroni (Equal Parts)
Whiskey Sour (Sour-Prinzip)

Welche Cocktails eignen sich für Einsteiger?

Wenn du neu bist, starte mit:
Daiquiri (lernen, was Balance bedeutet)
Margarita (Tequila-Basics)
Whiskey Sour (Sour-Technik, optional Eiweiß)

Welche Zutaten machen den größten Qualitätsunterschied?

Frischer Zitrussaft, 2) gutes Eis, 3) frischer Vermouth (nicht ewig offen), 4) saubere Süße (Sirup statt Kristallzucker im Glas).

Schlüsselpunkte

  • Jedes Jahr kürt das internationale Cocktail-Kompendium “Difford’s Guide” die 100 besten Drinks der Welt basierend auf Daten aus Suchmaschinen und Bar-Karten.
  • Die aktualisierte Liste präsentiert die Top 20 Cocktails, die Überraschungen und Klassiker umfasst.
  • Platz 1 ist der Porn Star Martini, gefolgt von Gin Basil Smash und Naked & Famous, die ebenfalls hoch im Kurs stehen.
  • Die Liste zeigt die Popularität moderner Klassiker sowie bewährter Getränke, die in Bars weltweit beliebt sind.
  • Die Rezepte der Cocktails sind vielfältig, mit Zutaten wie frischem Zitrussaft, gutem Eis und hochwertigem Vermouth.

Letzte Aktualisierung am 29.01.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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