In der Welt der Cocktails gibt es einige, die einfach nur zaghaft flirten, und andere, die direkt ins Schlafzimmer durchmarschieren. Der Porn Star Martini gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Mit einem Namen, der mehr verspricht als nur einen Drink, ist dieser Cocktail zu einem der beliebtesten überhaupt aufgestiegen. Bei Difford’s zählt er seit acht Jahren in Folge zu den meistgesuchte überhaupt (Sex sells, das gilt nun einmal auch noch im Jahr 2023).

Aber wie mixt man diesen süffigen Tropfen? Das erklären wir in diesem Artikel.

Ein bisschen Geschichte zum Vorspiel

Der Porn Star Martini wurde 2002 vom Londoner Barkeeper Douglas Ankrah kreiert. Die Idee kam ihm laut eigener Aussage während einer Südafrika-Reise beim Besuch eines Stripclubs. Wieder in London angekommen verpasste er ihm den provokanten Namen „Porn Star Martini“.

Schließlich sei der Drink genau das, „was ein Porno-Star bestellen würde„, so Ankrah. Es sei ein „stylisher und selbstbewusster Drink“, des Weiteren bekam er die Attribute „bold, sexy and playful“ verpasst. Es ging dem Erfinder jedoch keinesfalls darum, Pornografie zu beschönigen.

Seitdem ist dieser Cocktail aus dem britischen Bar-Universum (und mittlerweile auch weltweit) nicht mehr wegzudenken und zählt mit seiner Kombination aus Vanille und Maracuja zu den Favoriten in der Reihe der erfrischenden „Sommer-Martinis“. Ein wenig wie das Maracuja Split Eis der 90er, das ich so mochte, nur eben zum Trinken. Der Porn Star Martini gilt als einer der Neo-Klassiker.

Rezept Porn Star Martini

  • 60ml Wodka
  • 15 ml frischer Limettensaft
  • 15 ml Vanille-Sirup
  • 2 Maracujas
  • Champagner

Alle Zutaten bis auf den Champagner in einen Cocktailshaker geben. Kräftig schütteln. In ein Martiniglas abseihen und mit einer Limettenscheibe oder stilecht mit einer halben Passionsfrucht garnieren. Dazu ein kleines Gläschen Champagner servieren.

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Diese Serviermethode ist laut Ankrah einer der Erfolgsfaktoren. Denn eine gute Bar serviert ihn immer in einem Martini-Glas, in dem eine halbe frische Maracuja schwimmt, mit einem Teelöffel, um sie zu essen, und mit einem kleinen Schuss Champagner oder Sekt. Zuerst isst man die Passionsfrucht und wechselt dann zwischen den beiden Gläsern hin und her. Ein ungewöhnliches Ritual, gewagt und doch fesselnd – und sofort ein Eyecatcher am Tresen.

Tipps für den perfekten Port Star Martini

  • Viele Rezepte schwören auf Passoa-Likör. Verwendet jedoch besser frische Maracujas. Diese sind in jedem besser sortierten Supermarkt mittlerweile ganzjährig erhältlich und haben nicht nur ein deutlich frischeres Aroma, sie sorgen auch für eine schönere Schaumkrone als jeder Likör dieser Welt.
  • Einige Rezepte sehen Wodka und Vanillesirup (gekauft oder selbstgemacht vor), andere machen es sich einfacher und nehmen direkt Vanille-Wodka.

So, nun wisst ihr alles, was ihr über den Port Star Martini wissen müsst. Und wir wollen wissen: Teilt ihr den Erfolg dieses Drinks oder haltet ihr ihn für überbewertet?

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